2005-01-12

Nach einem Bericht einer staatlichen Behörde, steigt die Armut in China: Die Anzahl der armen Menschen in China ist seit 25 Jahren zum ersten Mal wieder gestiegen. Den offiziellen Statistiken zufolge belief sich im Jahr 2002 die Gesamtzahl der Menschen, die in Armut leben, auf 28,2 Mio., doch Ende 2003 stieg sie auf 29 Mio. Die 800.000 neu verarmten Menschen lebten hauptsächlich in den ländlichen Gebieten. Im Jahr 1978 begann die chinesische Regierung, das Programm für die Überwindung der Armut durch Entwicklung durchzuführen. Als Folge hatte sich 25 Jahre später die Anzahl der armen Menschen in China von 250 Mio. auf 28,2 Mio. reduziert. Das Programm war also ein großer Erfolg. Obwohl China Anstrengungen unternahm, um den Lebensstandard der restlichen 28,2 Mio. armen Menschen zu verbessern, stieg die Anzahl der Armen jedoch wieder an.
Chinesischen Medien zufolge besteht das größte Problem in der Durchführung des Programms für die Überwindung der Armut darin, dass der positive Effekt der Politik für die Unterstützung der Armen beginnt nachzulassen. Auf der Internationalen Konferenz über die Überwindung der Armut, die im Mai 2004 in Shanghai stattfand, versprach die chinesische Regierung der Welt, energisch danach zu streben, bis zum Jahr 2010 die Nahrungs- und Kleidungsfrage der Armen zu lösen, und bis zum Jahr 2020 eine sogenannte "Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand" zu verwirklichen.

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