2004-01-21

--- China ist -- neben Terror und Protektionismus, der Dritten und der alternden Welt -- eines der Hauptthemen der rund 2000 Wirtschafts- und Politikbosse, die sich mal wieder zum Weltwirtschaftsforum in Davos treffen. Die Berliner Morgenpost schreibt: Entscheidend für die Zukunft der Weltwirtschaft wird sein, welchen Weg das Riesenreich im Fernen Osten einschlägt. Zwar ist das kommunistische Schwellenland noch weit davon entfernt, den etablierten Wirtschaftsmächten den Rang abzulaufen, doch nach Berechnungen von Experten könnte China, das sein Bruttoinlandsprodukt in den vergangenen 25 Jahren etwa vervierfacht hat und jedes Jahr zwischen sechs und acht Prozent wächst, die EU als Wirtschaftskraft in etwa zwölf Jahren überholt haben. Zuvor muss das Land jedoch klären, wie eine stärkere Öffnung zu Kapitalismus und Liberalismus mit 1,3 Milliarden Menschen zu bewältigen ist. Auch von außen wächst der Druck auf die Regierung. Das gilt vor allem für das bisher starre Wechselkursregime Chinas.

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