2010-04-07

GhostNet: Neue Details über chinesische Hacker

Meldungen über ein Update zum GhostNet machen derzeit etwa unter dem Titel "Chinesisches Schattenreich" die Runde:
Über ein gigantisches Spionagenetzwerk sind kriminelle Hacker weltweit in Regierungscomputer eingedrungen. Eine genaue Analyse von US-Forschern zeigt, wie sie dabei vorgingen. ... Im März 2009 entdeckten kanadische Forscher der Gruppe Information Warfare Monitor an der Universität von Toronto ein Spionagenetzwerk mit dem Namen GhostNet, das weltweit 1295 Rechner in 103 Staaten infiltriert hatte - unter anderem Computer in Botschaften und Außenministerien. Auch Rechner des Dalai Lama waren betroffen. Ein Jahr später hat das Team gemeinsam mit Experten der Shadowserver Stiftung eine Studie zum GhostNet vorgelegt. Aus dieser geht hervor, dass die Hacker inzwischen modernste Methoden benutzen - und ihre Spur in eine chinesische Stadt führt. Demnach lassen sich die Attacken nach Chengdu in Südwestchina zurückverfolgen. Opfer seien vor allem Indiens Regierung und Sicherheitsorgane sowie der das religiöse Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama. Aus dem Bericht geht hervor, dass unter anderem 1500 E-Mails von 2009 aus dem Büro des Dalai Lama ausgekundschaftet worden seien.

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