2007-06-03

Chinas Transrapid-Klon

Das zeichnete sich ja schon lange ab: Chinas fast echter Transrapid:
Deutsche Transrapid-Entwickler schlagen Alarm: Chinesische Ingenieure haben auf ihrer Versuchsstrecke auf dem Gelände der Shanghaier Tongji-Universität ein eigenes Modell präsentiert, das der deutschen Schwebebahn stark ähnelt. ... Das Tauziehen um den Ausbau der Transrapid-Strecke in Shanghai wird immer dramatischer. Das auf der Versuchsstrecke gesichtete Modell sieht der deutschen Schwebebahn frappierend ähnlich. Der deutsche Transrapid flitzt seit Anfang 2003 auf der rund 31,5 Kilometer langen Trasse zwischen dem Flughafen Pudong und der U-Bahn-Station Longyang-Straße hin und her. Ein Foto der chinesischen Transrapid-Variante wurde jetzt auf einer Webseite für Schwebebahn-Experten veröffentlicht. Die Verhandler von ThyssenKrupp und Siemens sind höchst beunruhigt. Sie halten es für möglich, dass die chinesische Seite derzeit die Verhandlungen über eine Verlängerung der Transrapid-Strecke verzögert, weil sie hofft, eine selbstgebaute Bahn einsetzen zu können. Foulspiel wird nicht ausgeschlossen. Nach Zeitungsberichten waren vor einiger Zeit chinesische Experten nachts im Transrapid-Hangar entdeckt worden, die sich offenbar über die streng geheime Schwebetechnologie informieren wollten. ... Bereits vor einigen Tagen hatte es Aufregung um das Projekt gegeben. Die Shanghaier Stadtregierung dementierte Berichte der amtlichen Nachrichtenagentur "Xinhua", der Ausbau der Strecke sei "suspendiert" worden, weil Anwohner sich vor elektromagnetischer Strahlung fürchteten. "Wir haben die entsprechenden Abteilungen über diese Angelegenheit befragt. Es gibt zur Zeit keine Nachrichten über eine Suspendierung des Projekts", erklärte das Pressebüro.

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2 Comments:

At 10:04 vorm., Blogger Christian said...

Ja sie kopieren was das Zeug hält. Aber es soll bitte keiner sagen das hätte er nicht vorher gewußt.
Man müßte sich halt vorher auch ein bißchen mit der Kultur beschäftigen. anstatt nur das "gewaltige" Einsparungspotenzial zu sehen.
Den Meistern zu kopieren ist uin China durchaus ehrenhaft...
Aber darüber stolpern die meisten großen Konzerne.
Nebenbei bemerkt, schaffte der chin. Transrapid gerade mal 130 km/h anstatt der angepeilten 200.
Feix!

Wenn Du Lust hast schau´ mal bei meinem blog über China vorbei, ist allerdings eher allgemein gehalten:
http://arbone937.blogspot.com/

 
At 12:52 nachm., Blogger IAT-TEAM said...

Zukunft leider nur im Ausland
Fortschritt - Wachstum - Umwelt: Das doppelstöckige Transrapidsystem

Willkommen bei TRANSRAPID - MAGNETBAHNEN

So sieht Zukunftstechnologie aus, eine neue Generation der Verkehrstechnik, der bessere Weg für Wachstum, Arbeit, Umwelt und Nachhaltigkeit. Ein revolutionäres, neues Verkehrssystem der Zukunft, die Weiterentwicklung des Transrapid.
IAT schafft tausende neue Jobs - Wachstum - Infrastruktur - Logistik - Umwelt - Arbeit

Die Vorteile des "IAT DOUBLE TRANSRAPIDSYSTEM":
- 50% geringere Grundstückskosten gegenüber dem herkömmlichen Transrapidsystem, insbesondere in Ballungsgebieten, erhöhen die Wirtschaftlichkeit
- 50% höhere Effektivität, dadurch geringere Betriebskosten, gegenläufige Fahrtrichtungen auf einer Trasse, gleichzeitige Abwicklung für den mittleren Gütertransport entlasten Autobahnen
- erheblich geringerer CO 2 - Ausstoß durch Einsatz alternativer Energielösungen für Umwelt-und Klimaschutz
- Eigenenergieversorgung durch Solar-Thermikmodule, Ausnutzung der Kinematik
- Nutzung einer Fahrwegstrasse im doppelstöckigen Oben-/Unten-Betrieb anstelle bisheriger nebeneinander liegenden Einfahrwegtrassen, Baukostenreduzierung bei kreuzungsfreien Querungen ohne Ampeln und Schranken

Massenarbeitslosigkeit in vielen Ländern kann auf Jahrzehnte erheblich reduziert werden. Wegen der gewaltigen, in Milliarden Höhe entstehenden wirtschaftlichen Auswirkungen können momentan weitere positive Folgeerscheinungen überhaupt nicht erahnt werden. Demoskopische Entwicklungen oder gar Wechselwirkungen mit anderen oder zukünftigen Projekten müssen erfasst werden.

Seit den gescheiterten Verhandlungen um den Bau einer Referenzstrecke in Deutschland hat sich Resignation um die ehemalige Vorzeigetechnologie breit gemacht, und das, obwohl die Technik gerade jetzt, in Zeiten weltweit geführter Klimadebatten und Konjunkturprogramme, aktueller ist, denn je zuvor.

Kein anderes Verkehrssystem verbindet die ewigen Bedürfnisse nach hohem Komfort bei gleichzeitig maximaler Effizienz so lückenlos mit dem neu entdeckten Umweltschutz wie die Magnetschwebetechnologie.

Die bleibende Frage stellt sich, ob Deutschland wie schon beim Hybridantrieb für PKW mit eigener Technologie die Vorarbeit für andere Staaten leistet, im Endeffekt aber nicht davon profitieren kann.

Die Wege werden somit noch ein zweites Mal bereitet, nun muss die Politik entscheiden, wie sie die Weichen stellen wird.

Beste Grüße
Dieter Schramek

 

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