2012-03-06

China spürt die Finanz- und Wirtschaftskrise

Auch das Reich der Mitte kann sich nicht aus den Verstrickungen der internationalen Staatspleiten und Schuldenkrise ganz heraushalten und muss seine Wachtsumsprognose senken. Das "Manager Magazin" titelt und berichtet:
Wachstumsmotor China stottert. Zum Auftakt der diesjährigen Tagung des Volkskongresses in Peking gab Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao nur noch 7,5 Prozent Wachstum als Ziel für dieses Jahr vor. Angesichts der globalen Wirtschaftskrise ist es die niedrigste Prognose seit acht Jahren. In seinem Rechenschaftsbericht vor den rund 3000 Delegierten in der Großen Halle des Volkes rief Wen dazu auf, die heimische Nachfrage zu stärken. Der Regierungschef nannte das bislang rasante, meist zweistellige Wachstum in China "unausgewogen, unkoordiniert und nicht aufrecht zu erhalten". Die Qualität des Wachstums müsse verbessert, Entwicklungsmechanismen und Wirtschaftsstrukturen müssten transformiert werden.
Passend dazu gibt es am 12. März in Hamburg um 19 Uhr eine Diskussion zum Thema "Wachstum ohne Grenzen? Chinas Aufstieg in der Weltwirtschaft" von der Körber-Stiftung in der Reihe "Magnet China". Dabei sind Wang Shuo, leitender Redakteur des chinesischen Wirtschaftsmagazins Caixin Media, und Jörg Wuttke, Geschäftsführer und Generalbevollmächtigter von BASF China.

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2010-01-25

Angst vor Blase: Chinas Wirtschaft wächst & wächst

In China wächst die Wirtschaft wieder munter vor sich hin, doch die Entwicklung schürt auch Ängste vor einer neuen Blase:
Welch eine Weltwachstumslokomotive! Das frohlocken Optimisten. Das geht nicht mehr lange gut! Halten Skeptiker entgegen. Ein staatlicher Volkswirt rechnet für 2010 mit 9,5 Prozent Wachstum. Und provoziert die Frage: Wann steigt das Regime mit beiden Füßen auf die Kreditbremse? ... Hohes Wachstum bringt die Staatsführung in Peking in Zugzwang. In China wachsen Sorgen vor einer Überhitzung der Wirtschaft. Die Machthaber senden daher deutliche Signale für eine baldige Politikwende. Am Mittwoch vergangene Woche schlugen Kapitalmärkte weltweit Kapriolen, nachdem bekannt geworden war, dass der Bankenregulierer China Banking Regulatory Commission (CBRC) große Institute des Landes anwies, für den Rest des Monats keine Kredite mehr auszureichen. Die Staatsführung will das Kreditwachstum im Gesamtjahr 2010 auf 7500 Mrd. Yuan (1100 Mrd. $) begrenzen. Vergangenes Jahr hatten die Banken auf Betreiben der Politik die Kreditvergabe enorm ausgeweitet: Mit 9590 Mrd. Yuan erreichte sie ein neues Rekordhoch. Dies war ein Mittel, mit dem sich die Regierung gegen die Krise stemmte - und erreichte, dass China von den Verwerfungen kaum getroffen wurde.

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2009-05-03

Hat China die Krise schon überwunden?

Im Reich der Mitte tendieren die Zahlen (und die Stimmung?) wieder gen oben:
in China revidieren die Experten ihre Zahlen neuerdings nach oben. Die Ökonomen von UBS etwa erhöhten ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr gerade von sechs auf mindestens sieben Prozent. Ihre Kollegen von Goldman Sachs sind noch optimistischer und hievten ihre Voraussage von sechs auf 8,3 Prozent. Einzelne Indikatoren hatten sich zuvor deutlich von ihren Tiefstständen Ende 2008 erhöht, darunter der Autoabsatz, die Stahlproduktion und der einschlägige Index für die Bauwirtschaft. Derweil explodiert die Kreditvergabe. Allein im ersten Quartal erreichten die Ausleihungen der Banken 93 Prozent der Summe, die im gesamten Jahr 2008 vergeben wurde - der Hauptgrund dafür, dass man die Wachstumsprognose erhöht habe, sagt UBS-China-Ökonomin Wang Tao. Denn dies sei "die größte Überraschung" unter den positiven Indikatoren der ersten drei Monate des Jahres gewesen. Andy Rothman, Ökonom des Investmenthauses CLSA in Shanghai, listet weitere Überraschungen auf: "Die Wohnungsverkäufe erholten sich schneller und stärker als erwartet, die Realeinkommen wuchsen schneller, Dienstleistungen laufen gut." Rothman sieht China "auf dem richtigen Weg" und erwartet ebenfalls acht Prozent Wachstum und ein starkes Anziehen der Wirtschaft im zweiten Halbjahr. Und das alles ohne Hilfe der Exporte.

... Verantwortlich machen die Fachleute zumindest teilweise das Konjunkturprogramm der Regierung. Das ist nicht nur mit umgerechnet 450 Milliarden Euro in Relation zur heimischen Wirtschaftsleistung größer als in den meisten Industrieländern. Es wirkt auch rascher, denn die mächtige Zentralregierung kann Beschlüsse zügiger durchdrücken, als es die Regierungen der westlichen Demokratien vermögen.

... Probleme gibt es vor allem in den Firmenbilanzen. Margen schrumpfen, Profite brechen ein. Gewinne großer und mittlerer Industrieunternehmen lagen im Januar und Februar laut CLSA-Ökonom Rothman 37 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Den Banken drohen durch die Kreditexplosion mittelfristig wieder neue faule Kredite.

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2009-04-14

Peking verkündet wieder mehr Wirtschaftswachstum

Die chinesische Führung sieht Hoffnungsschimmer mitten in der Krise und macht lautstark darauf aufmerksam:
Der Anfang des Jahres verlief für die Wirtschaft des Landes schlecht, doch nun deutet sich eine Besserung an. Der Regierung in Peking erschienen die aktuellen Daten so positiv, dass sie unbedingt vorab verkündet werden mussten. Die Industrieproduktion sei im März um 8,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, sagte Ministerpräsident Wen Jiabao. Ursprünglich sollte die Zahl erst in den kommenden Tagen vorgelegt werden. In den ersten beiden Monaten des Jahres hatte es einen deutlich geringeren Zuwachs gegeben. Zudem habe die Kreditvergabe im März einen Rekordstand erreicht, die Inlandsnachfrage zeige ein "stabiles Wachstum", sagte Wen. Sollte die drittgrößte Volkswirtschaft die tiefe Krise in absehbarer Zeit tatsächlich überwinden, könnte dies auch den Rest der Welt - vor allem angeschlagene Exportnationen wie Deutschland - stabilisieren. China hatte im Herbst ein Konjunkturpaket im Umfang von umgerechnet etwa 445 Mrd. Euro auf den Weg gebracht.

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2008-11-14

China von Finanzkrise nicht verschont

Die Folgen der Finanzkrise machen auch vor dem langjährigen Wirtschaftswunderland China nicht halt:
Chinas Premierminister Wen Jiabao hat davor gewarnt, dass "die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die chinesische Wirtschaft viel schlimmer (sind), als viele befürchtet haben", berichtet die in Hongkong erscheinende South China Morning Post. Mit den Äußerungen kommentierte Wen die jüngsten Wirtschaftsdaten. Denen zu Folge war im Oktober die industrielle Produktion nur um 8,2 Prozent höher, als ein Jahr zuvor. Im September hatte das Wachstum noch 11,4 Prozent betragen. Auf alle Wirtschaftsbereiche bezogen hatte das Wachstum im dritten Quartal noch neun Prozent betragen. ... Erstmalig seit 12 Jahren gingen im Oktober auch die chinesischen Steuereinnahmen zurück, wenn auch nur leicht mit -0,3 Prozent.
Zuvor hatte Peking bereits ein Konjunkturprogramm im Umfang von fast 600 Millionen US-Dollar angekündigt.

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2008-03-10

Peking hält an Ein-Baby-Politik fest

Es bleibt bei der umstrittenen Verhütungspolitik Pekings - was dem Babyboomern aber kaum Grenzen setzt:
Der chinesische Familienplanungsminister Zhang Weiqing erwartet «ernsthafte Probleme» und «zusätzlichen Druck auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung» des Landes, sollte die Volksrepublik die Ein-Kind-Politik nicht fortsetzen. Eine Änderung sei frühestens in zehn Jahren zu denken, sagte Weiqing der «China Daily». Trotzdem ... rechnet China nach seinen Worten mit einem Babyboom. Denn rund 200 Millionen Chinesen erreichen das fortpflanzungsfähige Alter. China ist mit 1,3 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt. Als Folge der Ende der siebziger Jahre begonnenen strengen Familienplanungspolitik sind nach offiziellen Berechnungen etwa 400 Millionen Geburten verhindert worden. ... Kritiker im In- und Ausland sehen die Folgen dieses historisch beispiellosen Experiments der Geburtenbeschränkung skeptisch. Der Anteil der alten Menschen in China wächst, deren Unterhalt von immer weniger jungen Menschen finanziert werden muss. Nur eine Minderheit der Alten verfügt über eine Rente und eine Krankenversicherung. Zudem werden weibliche Föten gezielt abgetrieben, weil die Familien sich Söhne wünschen. Die Ein-Kind-Politik kennt Ausnahmen für Minderheiten und Bauern. Nach Angaben der Familienplanungsbehörde dürfen derzeit 35,9 Prozent der Chinesen - vor allem in großen und mittleren Städten - nur ein Kind bekommen.

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2007-12-21

China kauft Dreckschleudern aus dem Westen auf

Die New York Times geht den Fallen der Globalisierung am Beispiel der Industrialisierung Chinas nach:
When residents of this northern Chinese city hang their clothes out to dry, the black fallout from nearby Handan Iron and Steel often sends them back to the wash. Half a world away, neighbors of ThyssenKrupp’s former steel mill in the Ruhr Valley of Germany once had a similar problem. The white shirts men wore to church on Sundays turned gray by the time they got home. These two steel towns have an unusual kinship, spanning 5,000 miles and a decade of economic upheaval. They have shared the same hulking blast furnace, dismantled and shipped piece by piece from Germany’s old industrial heartland to Hebei Province, China’s new Ruhr Valley. The transfer, one of dozens since the late 1990s, contributed to a burst in China’s steel production, which now exceeds that of Germany, Japan and the United States combined. It left Germany with lost jobs and a bad case of postindustrial angst. But steel mills spewing particulates into the air and sucking electricity from China’s coal-fired power plants account for a big chunk of the country’s surging emissions of sulfur dioxide and carbon dioxide. ...

China’s worsening environment has also upended the geopolitics of global warming. It produces and exports so many goods once made in the West that many wealthy countries can boast of declining carbon emissions, even while the world’s overall emissions are rising quickly. ...

“It seems to me that China is making all the mistakes that we made in the 19th century,” said Wilhelm Grote, an environmental regulator in Dortmund, who recalls washing his father’s car as a child, only to see it immediately blanketed by soot. “They will find it is much more expensive to fix up later than to do it right from the start.” Having ignored the environmental consequences of its industrial binge for years, the Communist Party leadership now says it is determined to develop a cleaner economic model. Beijing has tried to enforce ambitious — though so far unmet — targets to improve energy efficiency and reduce emissions. ...

There are few signs, however, that Chinese officials have real regrets about becoming the world’s hub of heavy industry.

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2007-09-28

Der Boom legt China trocken

Der Grundwasserspiegel sinkt bedrohlich in China vermeldet die New York Times in einer Serie über die Schattenseiten des Booms im Reich der Mitte:
Hundreds of feet below ground, the primary water source for this provincial capital of more than two million people is steadily running dry. The underground water table is sinking about four feet a year. Municipal wells have already drained two-thirds of the local groundwater. Above ground, this city in the North China Plain is having a party. Economic growth topped 11 percent last year. Population is rising. A new upscale housing development is advertising waterfront property on lakes filled with pumped groundwater. Another half-built complex, the Arc de Royal, is rising above one of the lowest points in the city’s water table. “People who are buying apartments aren’t thinking about whether there will be water in the future,” said Zhang Zhongmin, who has tried for 20 years to raise public awareness about the city’s dire water situation. For three decades, water has been indispensable in sustaining the rollicking economic expansion that has made China a world power. Now, China’s galloping, often wasteful style of economic growth is pushing the country toward a water crisis. Water pollution is rampant nationwide, while water scarcity has worsened severely in north China — even as demand keeps rising everywhere. China is scouring the world for oil, natural gas and minerals to keep its economic machine humming. But trade deals cannot solve water problems. Water usage in China has quintupled since 1949, and leaders will increasingly face tough political choices as cities, industry and farming compete for a finite and unbalanced water supply. One example is grain. The Communist Party, leery of depending on imports to feed the country, has long insisted on grain self-sufficiency. But growing so much grain consumes huge amounts of underground water in the North China Plain, which produces half the country’s wheat. Some scientists say farming in the rapidly urbanizing region should be restricted to protect endangered aquifers. Yet doing so could threaten the livelihoods of millions of farmers and cause a spike in international grain prices. For the Communist Party, the immediate challenge is the prosaic task of forcing the world’s most dynamic economy to conserve and protect clean water. Water pollution is so widespread that regulators say a major incident occurs every other day. Municipal and industrial dumping has left sections of many rivers “unfit for human contact.”

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Wie fit ist der Panda?

Der Economist beschäftigt sich mit einer Abschätzung der Wirtschaftskraft Chinas und kommt zu gemischten, insgesamt aber positiven Ergebnissen:
In many ways China today looks ominously similar to Japan before its bubble burst at the start of the 1990s, resulting in a decade of stagnation. Like Japan, China has high rates of saving and investment, low real interest rates, soaring asset prices, a big current-account surplus and upward pressure on its currency. After the Plaza accord between the big industrial countries in 1985, the Japanese yen rose by 80% against the dollar in three years. Many in China have concluded that the blame for Japan's economic malaise in the 1990s lay largely with the appreciation of the yen. Beijing has therefore allowed the yuan to rise by only 10% since July 2005. But Japan's real mistake was its loose monetary policy to offset the impact of the rising yen—which further inflated the bubble—and then its failure to ease policy once the bust had happened. By holding down the value of the yuan and allowing a consequent build-up of excess liquidity, China risks repeating the same error. However, Paul Cavey, a China economist at Macquarie Securities, suggests that China may have more in common with Taiwan in the 1980s than with Japan. Taiwan's bubble was even bigger, with share prices rocketing by 1,800% between 1985 and 1990. In Japan, reserve accumulation did not play a big role in the bubble. By contrast, the foreign-exchange inflows into Taiwan were greater in relation to its GDP than those seen recently in China. Taiwan, like Japan, saw a big rise in its exchange rate, by 60% in the four years to 1989. In 1990-91 the Taipei stockmarket slumped by 75%, even more than the Tokyo market did. But Taiwan's growth remained fairly strong because policy was eased much sooner than it was in Japan. In other words, contrary to Beijing's fears, a big exchange-rate rise does not inevitably lead to economic depression. The other big difference between China and Japan in the late 1980s is that Japan had a serious property bubble against which banks had lent heavily. Although a house-price crash would have much nastier consequences for China's economy than a share-price crash, because 80% of China's urban households now own their home, there is no evidence of a nationwide housing bubble. Average house prices across China are rising at an annual rate of 8%, with double-digit gains in some cities, such as Shenzhen and Beijing. In a developed economy such increases might seem a little bubbly, but not in one in which nominal GDP is growing at an annual pace of 15%. The ratio of house prices to average income has fallen by 25% in China since 1999. In contrast, at their peak last year American house prices had risen by 45% relative to incomes. A collapse in house prices therefore seems unlikely in China. ... China's economic success has been based on the essential ingredients of growth: high savings, openness to trade, good education and strong productivity growth. This means its long-term prospects remain strong, although its trend growth rate will inevitably slow as its economy matures and its labour force starts to shrink.

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2007-07-19

Chinas rasantes Wirtschaftswachstum geht weiter

Chinas Wirtschaft wächst und wächst und wächst:
Chinas Wirtschaft erlebt gegenwärtig sein schnellstes Wachstum seit zwölf Jahren. Die Wachstumsraten liegen inzwischen bei fast 12 Prozent. In Kürze wird das Land Deutschland als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt überholen. Die Wirtschaft sei im vergangenen Quartal um 11,9 Prozent gewachsen und damit so deutlich wie seit elf Jahren nicht mehr, teilte das Nationale Statistikbüro am Donnerstag mit. Viele Experten erwarten nun, dass die Zentralbank die Zinsen anheben wird, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Der Zuwachs ist der höchste in einem Quartal seit Ende 1995. China hatte erst 2005 Großbritannien als weltweit viertgrößte Volkswirtschaft überholt. Nun ist das kommunistische Land Deutschland als Nummer drei auf den Fersen. Allerdings gab es neben der Zunahme um 0,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal eine Inflation von 4,4 Prozent, teilte das Statistische Amt am Donnerstag in Peking mit. Das war die höchste Preissteigerung seit mehr als zwei Jahren und wurde als Zeichen für eine Überhitzung gesehen. Das Statistikamt kündigte einer Reihe makrökonomischer Maßnahmen an, "um die Struktur des Wirtschaftswachstums zu ändern". Ziel bleibe ein gesundes und schnelles Wachstum der Volkswirtschaft. Einige Experten sehen China dagegen heute bereits als drittgrößte Wirtschaftsnation nach den USA und Japan. Der Chefökonom der Standard Chartered Bank in Shanghai, Stephen Green, geht davon aus, dass das Statistikamt das tatsächliche Bruttoinlandsprodukt um 10 bis 20 Prozent unterschätzt.
Update: Einen guten Hintergrundbericht über die wüsten Zahlenspiele und chinesische Märchen gibts in der Süddeutschen Zeitung:

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2007-04-19

Chinas Wirtschaftswachstum macht Angst

Chinas strammes Wirtschaftswachstum gibt Bedenkenträgern mal wieder Vorschub:
Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal des laufenden Jahres stärker als im Vorquartal gewachsen. Sie sei mit einer Jahresrate von 11,1 Prozent gewachsen, teilte das nationale Statistikbüro am Donnerstag in Peking mit. Die Rate lag damit über dem von der Notenbank prognostizierten Wert von 10,2 Prozent. Im Vorquartal war die Wirtschaft noch um 10,4 Prozent gewachsen. Im ersten Quartal 2006 betrug das Wachstum 10,7 Prozent. Auch die Inflation auf Verbraucherebene zog den Angaben zufolge an. Sie beschleunigte sich auf 2,7 Prozent im ersten Quartal 2007. ... Die Industrieproduktion stieg zum Vorjahresquartal um 18,3 Prozent. Im ersten Vierteljahr 2006 war sie noch um 16,7 Prozent geklettert. Die Einzelhandelsumsätze legten um 14,9 Prozent zum Vorjahresquartal zu. Im ersten Quartal 2006 waren sie um 12,8 Prozent gewachsen. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Donnerstag belastet von sehr starken Konjunkturdaten aus China schwach in den Handel gestartet. Nun machten sich Ängste vor einer Überhitzung breit, sagten Händler. An den japanischen Börsen hätten diese Sorgen bereits zu starken Kursabschlägen geführt
Hierzulande werden ein paar Prozent Wachstum dagegen als Boom und Wunder bezeichnet.

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